Erik hat geschrieben: ↑5. Dezember 2021 14:14
ich war noch nie ein Freund von der - dem Handlettering angeblich nachempfundenen - Schriftart, die nur aus Großbuchstaben besteht. Eine Schrift mit Groß- und Kleinschreibung, wie bis Bd. XXXI noch verwendet, würde die Lesbarkeit deutlich erhöhen.
Da wohnen zwei Herzen in meiner Brust:
Zum einen finde ich grundsätzlich Handlettering oder einen einer solchen nachempfundenen Font optisch ansprechender, lesbarer sind aber ganz klar Maschinenfonts wie Helvetica und ähnliche. Ganz schlimm finde ich das Handlettering in der Serie
"Mit Mantel und Degen" (in der Gesamtausgabe bei bei Finix eV erschienen), das ist für mich trotz Brille kaum entzifferbar, so dass das Lesen dieser eigentlich hervorragenden Serie zu solch einer Qual für mich geworden ist, dass ich mittendrin abgebrochen habe (BTW, Ralf Königs Handschrift ist auch nicht immer leicht zu entziffern, aber da hab ich mich immer schnell nach ein paar Seiten dran gewöhnt - bei der vorgenannten Finix-Ausgabe klappte das Gewöhnen bei mir jedenfalls auch nach drei Doppelbänden nicht).
Zum deutschen Asterix kann ich nach nunmehr zwei Volltexteingaben konstatieren, dass ich es recht gut lesen kann, allerdings dann die in meiner Volltexteingabe verwendete Gross-/Kleinschreibung ausschliesslich Resultat meiner durchaus nicht perfekten Schulbildung ist...
Erik hat geschrieben: ↑5. Dezember 2021 14:14
Völlig unverständlich finde ich allerdings, dass seit Jahren in den Bänden für den Einleitungstext unter der Landkarte und die Heldenvorstellungsseite eine blockige Maschineneschrift in ausschließlich Großbuchstaben verwednet wird, die geradezu vom Lesen abschreckt. Ich weiß, ich habe das schon öfter geschrieben. Aber diese Schrift empfinde ich nahezu als Injurie meiner Augen. Es ist mir völlig unverständlich, dass das seit Bd. XXXII niemandem im Verlag als unangenehm aufgefallen ist. - Sollte es am Ende nur meine Privatwahrnehmung sein? Empfinden andere diese Texte wirklich als gut lesbar? Oder liest sie nur einfach niemand mehr, weil sie altbekannt sind?
1. Schön ist das tatsächlich nicht, zumal in Zeiten des Internetzes Texte in GROSSBUCHSTABEN inzwischen als GESCHREI empfunden werden.
2. Nein, lesen tu ich diese Texte tatsächlich schon lange nicht mehr. Mit zunehmendem Alter und stetig abnehmender Restlebenszeit gilt eben umso mehr meine erste Signatur/Fussnote...

Hören Sie mal, würde es Ihnen was ausmachen, wenn ich jetzt einfach aufgebe und verrückt werde? (Arthur Dent in "Per Anhalter durch die Galaxis" von D. Adams)
Wer gendert hat die Kontrolle über seine Muttersprache verloren. (Karla Lagerfeld)