In letzter Zeit Stürze ich mich auf mehrere Projekte Gleichzeitig.
Auf den Aufbau meiner "Arbeit" (was mehrere Projekte umfasst), das Spiel zu meiner Fanfiktion "Majestix - Aller Tage Abend"...
Doch jetzt habe ich eine Lied gehört, bzw wieder entdeckt, welches mich zu einer Geschichte inspiriert hat, welche eigentlich schon etwas länger in meinem Kopf herum spuckt. Und ganz am Anfang bereits von einem anderen Lied inspiriert wurde.
Doch jetzt bin ich irgendwie.. ich weis auch nicht... Die Idee ist da, die Inspiration auch...
Und vielleicht kennt das der ein oder andere von Euch: Manche Idee müssen einfach raus, sonst hat man das Gefühl zu platzen!

Einer langer Rede kurzer Sinn: Ich habe gerade eine neue Fangeschichte angefangen, die ich Euch, liebe Asterix-Fans LATÜRNICH nicht vorenthalten möchte!
Zwar ist es nicht viel, aber so wie ich gerade drauf bin, wird das sicher mehr.
Ich wünsch Euch in diesem Sinne viel Spaß beim lesen!
Edit: Jetzt auch mit Titel!
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Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt...
Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Und das nicht nur mit großem Erfolg sondern auch mit noch größerem Vergnügen...
Unsere Geschichte beginnt in einer stürmischen Nacht in einem kleinen, uns gänzlich unbekannten Dorf, in einem Land, viele Tagesreisen von Gallien entfernt. Es ist tiefste Nacht in besagtem Dorf schläft bereits alles. Nur in einer Hütte findet ein Mann keinen Schlaf. Und es ist nicht der stürmische Wind, der ihn wachhält...
Unruhig wälzt er sich auf seinem Lager herum, aber er konnte keinen Schlaf finden.
Draußen weht der Wind und zerzaust die Kronen der Bäume. Der Mond steht fast voll am Nachthimmel, immer wieder verdeckt von rasch vorüberziehenden Wolkenfetzen. Seufzend dreht er sich nun auf den Rücken und starte an die Decke, an welcher Schattenmuster wie unruhige Geister hin und her huschen. Er beobachtete sie für eine Weile, dann schließt er die Augen in einem erneuten Versuch endlich einzuschlafen. Doch kaum hat er die Augen geschlossen, durchschießt ihn eine Erinnerung. Die Erinnerung eines Streites, der seine ganze Welt in zwei gerissen hatte.
„Und nicht nur das…“
Er setzt sich auf, schwingt die Beine aus dem Bett und bleibt einen Moment auf der Bettkante sitzen. Seufzend streicht er sich eine Strähne seines langen, tiefroten Haares aus dem Gesicht ehe er sich herum dreht, unter sein Kopfkissen greift und etwas darunter hervor holt.
Es ist ein längliches Stück Stoff von roter Farbe, welches mit zahlreichen Stickereien mehr als kunstvoll verziert ist. Die Farbe des Stoffes ist ausgewaschen, der Stoff selber an einigen Stellen sehr dünn und an einer Seite sieht es so aus, als wäre ein Stück abgerissen worden. Er streicht über die Stickerei eines Namens und seine Finger beginnen zu zittern. Er kennt diesen Namen. Er erkannte ihn, erinnerte sich zu wem er gehörte, erinnerte sich was ihm diese Person bedeutete. Doch er erinnerte sich auch daran was geschehen war. An alles, was seine Welt zerrissen hatte, an alles was er getan hatte und daran, wie er hierhergekommen war. Er erinnerte sich…
Die Sonne scheint in voller Pracht auf ein kleines, uns wohlbekanntes, gallisches Dorf herab und alle sind bei bester Laune. Der Schmied Automatix bringt fröhlich pfeifend ein Stück glühendes Eisen in Form, Der Fischhändler Verleihnix preist lautstark seine Fische an und Troubadix der Barde sitz Gedanken versunken am Rand seines Baumhauses und zupft verträumt an seiner Leier. Soeben kommen der Krieger Asterix und sein bester Freund Obelix von der Jagt im nahen Wald zurück, während sich er ehrwürdige Druide Miraculix auf macht, um in besagtem Wald Kräuter zu sammeln. Gerade kommt er an der Hütte von Dorfchef Majestix vorbei, aus dem aufgeregte Stimmen zu hören sind. Er bleibt einen Augenblick stehen und lauscht dem Gezeter.
„Diese beiden. Immer wieder liegen sie sich wegen irgendetwas in den Haaren, dabei kann doch der eine nicht ohne den anderen sein…“
Der Druide schüttelt lächelnd den Kopf, dann geht er seines Weges.
Das Streitgespräch im inneren der Hütte, wird derweilen immer lauter…